Aus- Fort - und Weiterbildung in der Versuchstierkunde

"Wissen schützt Tiere"
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Vor diesem Hintergrund wird gesetzlich gefordert, dass alle Personen, die mit Tieren in der Forschung arbeiten, sachkundig und geschult sind und sich kontinuierlich weiterbilden.

Der Webauftritt LAS interactive (LAS = Laboratory Animal Science) beinhaltet vielseitige Informationen zu Tieren in der Forschung und zu wissenschaftlichen Methoden im Tierversuch. Die Plattform verbindet das kostenfreie Informationsportal VTK ONLINE (Versuchstierkunde online) sowie das neue Schulungsportal LAS CAMPUS (Laboratory Animal Science Campus). Die Inhalte werden durch multimediale Elemente wie Bilder, Videos und interaktive Lernhilfen unterstützt, denn es ist unser Anspruch, dass auch die Ausbildung den 3R (Refine - Reduce - Replace) gerecht wird.

Nutzen Sie unser Angebot als Informationsquelle in Studium und Beruf (vtk online) oder zur beruflichen Qualifikation bzw. in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (las campus).

Die 3R:

Refinement - Reduction - Replacement

Fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten in der Versuchstierkunde und bei tierexperimentellen Arbeiten führen zu einem tierschutzgerechten Umgang mit Versuchstieren im Sinne der 3R. Darunter fallen nicht nur der sachgerechte Umgang mit dem Tier, das Wissen über tiergerechte Haltungsbedingungen und tierschonende Versuchspraktiken, sondern auch die umfangreiche Literaturrecherche zu möglichen Ersatz- und Ergänzungsmethoden und eine ausgereifte Versuchsplanung. Dies betrifft alle Bereiche der tierexperimentellen Forschung, ob Freilandforschung, biologische Grundlagenforschung, medizinisch angewandte Forschung oder Versuche für Sicherheitsprüfungen.

Refinement

beinhaltet alle Maßnahmen, die für Labortiere eine Vermeidung oder Verringerung von Belastungen bedeuten.

Reduction

ist die Reduzierung der Anzahl benötigter Tiere durch verbesserte Techniken und Optimierung der Versuchsplanung.

Replacement

ist der Ersatz von Tierversuchen, durch in vitro Methoden oder andere Modellorganismen als Wirbeltiere.

Unsere Themen
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Die Plattform besteht aus eigenen Inhalten und Beiträgen unserer Kooperationspartner zu vielen Themen in der Forschung mit Tieren. Umfangreiche Informationen zu versuchstierkundlichen Fragestellungen, ergänzt durch zahlreiches Bild- und Videomaterial sowie interaktive Elemente ermöglichen ein ausführliches und verantwortungsbewusstes Einarbeiten.
Dem entsprechend beinhalten unsere Themen die rechtlich-ethischen Grundlagen zur Durchführung von Tierversuchen, die Zucht, Haltung und Biologie von Versuchstieren, tierschutzgerechte Methoden von der Kennzeichnung, Applikation und Probenentnahme bis zur Anästhesie und vieles Weiteres.
Sie möchten mehr erfahren? Klicken Sie auf unsere Themenkarten, um zu sehen was sich dahinter verbirgt!

    • Recht
      Recht

      Alle Personen, die mit Versuchstieren arbeiten, sei es in der Tierpflege oder dem Versuch, müssen sachkundig sein und sich fortlaufend weiterbilden.

    • Biologie
      Biologie

      Bereits die Römer haben Kaninchen in sogenannten „Leporarien” gehalten. Die Domestikation soll jedoch auf Mönche des frühen Mittelalters zurückzuführen sein.

    • Methoden
      Methoden

      Bei Kaninchen sind Blutentnahmen u.a. über die Ohrrandvene und die Ohrarterie möglich. Hinweis: Arterien werden rot und Venen blau dargestellt.

    • Haltung
      Haltung

      Kurzfristige Kennzeichnungsmöglichkeiten sind Farbmarkierungen des Fells oder der Haut (bspw. Schwein) oder bei größeren Tieren ggf. auch Fellschur.

    • Verhalten
      Verhalten

      Soziale Fellpflege, Putzen, Kratzen & Schlafen ordnet man bei Ratten dem sog. Komfortverhalten zu. Bewegung, Schnüffeln & Aufrichten werden als exploratives Verhalten angesehen.

    • Anatomie
      Anatomie

      Das männliche Geschlechtssystem umfasst die Samenblase (1), die Samenleiter (3), die Nebenhoden (4 - 6) und Hoden (7) sowie den Penis (11) und verschiedene Drüsen.

    • Haltung
      Haltung

      Man unterscheidet in der Versuchstierhaltung u.a. zwischen konventionellen und SPF Tieren. SPF bedeutet "spezifisch-pathogenfrei". Bei SPF Tieren ist bekannt, welche Keime sie NICHT haben.

    • Biologie
      Biologie

      Cortisol gehört zu den Glucocorticoiden und spielt eine wichtige Rolle bei der Stressantwort des Körpers. Deshalb ist es auch als "Stresshormon" bekannt.

    • Methoden
      Methoden

      Eine Möglichkeit Blut zu entnehmen ist die V. jugularis, umgangssprachlich auch Drosselvene oder Jugularvene. Kleine Tiere, z.B. Ratten, werden hierfür in Narkose gelegt.

    • Anatomie
      Anatomie

      Der Darm wird in verschiedene Abschnitte unterteilt: 1. Dünndarm (Duodenum, Jejunum, Ileum) 2. Dickdarm (Caecum, Colon) und 3. Enddarm (Rektum).

    • Biologie
      Biologie

      Krallenfrösche wurden bis in die 60er Jahre für Schwangerschaftstests eingesetzt (Hogben Test). Danach wurden sie durch immunologische Verfahren ersetzt.

    • Methoden
      Methoden

      Für Applikationen und Blutentnahmen gibt es Kanülen mit unterschiedlichen Durchmessern und Längen. Welche verwendet werden hängt bspw. vom Applikationsort ab.

    • Anatomie
      Anatomie

      Für anatomische Präparationen führt man den ersten Schnitt entlang der Mittellinie aus und setzt dann sogenannten "Entlastungsschnitte"..

    • Methoden
      Methoden

      Bei Spritzen unterscheidet man zwischen Luer Lock und Luer Slip. Bei Luer Slip wird die Kanüle nur aufgesteckt, bei Luer Lock wird sie aufgeschraubt.

Unser
Angebot

Zielgruppen

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Kostenfreies
Informationsportal.

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Informationen
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las campus

Kostenpflichtige
Schulungen.

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Was bietet las campus

Die EU Tierschutzrichtlinie 2010/63/EU fordert, dass Personen, die mit Versuchstieren arbeiten, ausreichend ausgebildet und geschult sein müssen und sich kontinuierlich weiterbilden. las campus bietet vor diesem Hintergrund qualitativ hochwertige und stets aktuelle online Schulungen, bspw. zur Erlangung der Kenntnisse nach Analge 1 Abschnitt 3 TierSchVersV (Personen die Versuche durchführen oder diese planen und gestalten) sowie Weiterbildungsmodule, die durch das Bundesveterinäramt in der Schweiz zur Weiterbildung anerkannt sind.

Darüber hinaus bieten wir Module entsprechend den Empfehlungen der "Expert Working Group for Education and Training" (Kernmodule, funktionsspezifische Module sowie Aufbaumodule, s. auch EU Empfehlungen.)

Beispiele unseres Angebotes sind

  • Kurs 01 - TierSchVersV - Schwerpunkt Maus und Ratte: Personen, die Tierversuche durchführen*
  • Modul 01 - Grundlagen - BVET 1 Tag CPD: Recht/Ethik u.a. Themen
  • Modul 04 - Versuchstiere - BVET 1 Tag CPD: Biologie und Haltung von verschiedenen Versuchstieren
  • EU - Kernmodul 01 - Nationales Recht (DE): Für Personen, die bereits praktische Qualifikationen im Ausland gesammelt haben, sich jedoch noch in die deutsche Tierschutzgesetzgebung einarbeiten müssen.

Das Angebot von LAS interactive wird langfristig um Webinare und online Vorträge zu Spezialthemen erweitert.

* Online Schulungen zur Vermittlung von Kenntnissen nach TierSchVersV werden nur in Absprache mit den zuständigen Tierschutzbeauftragten, der Einrichtung oder der zuständigen Behörde durchgeführt. Die praktische Ausbildung erfolgt jeweils in der Einrichtung.

Anleitung zu las campus

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Vorschau las campus

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Basisdaten

vtk online

vtk online ist eine kostenfreie Informationsplattform zu versuchstierkundlichen Themen. Die Plattform wurde im Rahmen der BMBF Förderrichtlinie "Ersatzmethoden zum Tierversuch" entwickelt und ist seit 2008 als bundesweite Informationsplattform online. Die Inhalte wurden ursprünglich entsprechend der Empfehlungen der FELASA (Federation of Europen Laboratory Animal Science Association) zur Qualifikation der Personen, die Tierversuche durchführen (Kategorie B) konzipiert. In den letzten Jahren wurden von der EU "Experte Workig Group for Education and Training" (Arbeitsgruppe zur Aus-, Fort - und Weiterbildung) neue, modular strukturierte Lernprogramme empfohlen, die sich an den Vorgaben der EU Tierschutzrichtlinie orientieren. Hierzu wurden die Inhalte von vtk online umstrukturiert und erweitert.

Unsere Schwerpunkte sind

  • rechtliche Grundlagen zum Tierversuch
  • ethische Fragen
  • Zucht und Haltung von Versuchstieren
  • Biologie von Versuchstieren (Nager, Vögel und andere)
  • experimentelle Methoden
  • Belastung und Anästhesie

Unsere Inhalte werden durch Bilder, Videos und Lernhilfen ergänzt. Im Bereich las campus können online Prüfungen zu einzelnen Modulen abgelegt werden.

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